Samstag, 11. September 2021

Harry Potter und ich - Teil 2


Der Hogwarts-Express

csc - Hat vor einer Woche Vera Probst über ihre Entdeckungsreise nach Hogwarts erzählt, teilt heute eine andere Kollegin aus der Bibliothek ihre ganz persönliche Harry Potter Geschichte mit uns. 

Manuela Meier schreibt:

Das erste Mal hatte ich mit Harry Potter zu tun, als ich 2001 mit 11 Jahren den ersten Film mit meinem Papi im Kino gesehen habe. 

Zu diesem Zeitpunkt waren die ersten vier Titel schon als Buch erschienen, aber ich hatte sie noch nicht gelesen. Mein Omi, die meine Lesebegeisterung immer sehr gefördert hatte, war der Meinung, ich sei noch nicht alt genug um die Bücher schon zu lesen. 

Also bin ich mit meinem Papi ins Kino Palace in der Altstadt von Solothurn gegangen und wir haben uns den Film gemeinsam angeschaut. Von da an war ich gefesselt von Hogwarts und der Welt von Harry Potter.
Ich habe mir jeden der 8 Filme mit meinem Papi gemeinsam angeschaut. Vom ersten (da war ich 11) bis zum letzten (da war ich dann 21) hat uns Harry Potter 10 Jahre lang begleitet. Daran denke ich immer wieder sehr gerne zurück. Es war schön, etwas mit meinem Papi zu teilen, das nur uns gehört hat. Meine Schwester und mein Mami waren nie sonderlich interessiert daran und so war es einfach unser Ding. Wir waren uns nur nicht ganz einig darüber, welche Charaktere wir gut finden. Ich war ein grosser Draco Malfoy Fan, er fand, das ginge ja gar nicht. 

Nachdem ich begeistert aus dem Kino kam, fand mein Omi, das es wohl doch schon früh genug sei die Bücher zu lesen. Sie hatte alle schon erschienen Titel bereits für mich gekauft und bei sich zuhause zur Seite gelegt.
Den ersten Band hat sie mir zu Weihnachten 2001 geschenkt. Ich habe ihn noch am nächsten Tag fertiggelesen. Danach bekam ich den zweiten zu Ostern, den dritten zu meinem Geburtstag im September und den vierten Band zu Weihnachten 2002. Alle Bücher habe ich nur so verschlungen und immer innerhalb von einem Tag gelesen. Mittlerweile kam auch schon der zweite Film im Kino, also ging es gemeinsam mit meinem Papi wieder ab ins Kino Palace.

Nun ging das lange Warten los, denn ich hatte jetzt alle verfügbaren Titel und musste, wie alle anderen auch, auf die Veröffentlichung von Buch 5 warten. 

Die verbleibenden Bände hat mein Omi immer gleich gekauft, wenn sie erschienen sind. Am folgenden Morgen ist sie dann ganz früh aus dem Haus (sie war zum Glück sowieso Frühaufsteherin) und lief von Solothurn bis zu mir nach Biberist. Mein Omi konnte nämlich nicht Autofahren und ging überallhin zu Fuss. Sie hat die Bücher noch bevor irgendwer bei uns wach war in einer Tasche und mit einer Karte an die Türfalle gehängt. So hatte ich jedes Buch, sobald ich aufgestanden war und konnte sofort mit Lesen beginnen. 

Neben dem Lesen habe ich auch die PC und später Playstation Spiele sehr gerne gespielt. So konnte ich noch auf eine dritte Weise die Welt von Harry Potter besuchen. Ich freue mich schon riesig auf das Hogwarts Spiel, dass nächstes Jahr für die Playstation erscheinen soll. 

Mit den Jahren ist meine Harry Potter Sammlung immer wieder gewachsen. Relativ früh schon habe ich einen Slytherin-Schal geschenkt bekommen. Mein Papi hat mir dann zum Ausgleich noch einen Gryffindor-Schal geschenkt. Ich müsse ja auch etwas von der guten Seite haben. Den Slytherin-Schal trage ich im Winter regelmässig, das Gryffindor Gegenstück ziert als Dekoration mein Harry Potter Regal. 

Meine Harry Potter Sammlung

In meiner Sammlung habe ich unter anderem die Ausgabe der Bücher, die mir mein Omi geschenkt hat.
Besonders Freude habe ich an einer kleinen Musikbox, die mir mein Papi zum Geburtstag vor zwei Jahren geschenkt hat. Sie spielt das Titellied aus den Filmen. 

2012 haben mein Mann und ich eine grössere USA Reise unternommen und dabei die Universal Studios in Orlando besucht. Dort gibt es ein Harry Potter Land, das wir natürlich besuchen mussten. Man kann für einen Einkaufsbummel durch Hogsmeade schlendern und ein leckeres Butterbier trinken. Vor dem Hogwarts Express trifft man manchmal den Lokführer, der gerne für Fotos zur Verfügung steht. In Hogwarts selber hat es eine tolle Bahn, mit der man durch die Welt von Harry Potter fliegt. Mittlerweile hat es auch noch eine Bahn auf der man mit Hagrids Motorrad durch die Gegend düst. Man kann auch mit dem Hogwarts-Express in die Winkelgasse fahren. 

Der Eingang zu Hogsmeade

Hogwarts

Der Hogwarts-Express mit Lokführer (und ich)

Zum Geburtstag 2016 hat mir mein Mann dann noch einen Ausflug in die Harry Potter Studios in England geschenkt. Hier wurden Teile der Filme gedreht und nun befindet sich dort eine riesige Ausstellung mit vielen Filmsets und Requisiten. Das ist definitiv einen Ausflug wert. Man kann sich ein Gerät mit Kopfhörern schnappen und bekommt spannende Fakten zu den ausgestellten Sachen.

Der Eingang zu den Studios

Harrys «Schlafzimmer» unter der Treppe

Der Eingang zur Kammer des Schreckens

Am Ende der Tour kommt man in eine grosse Halle in der dieses Modell von Hogwarts wartet. Der Weg führt rund um das Modell und es ist das einzige Ausstellungsstück in der Halle. Als wir die Halle betreten haben, war ich so überwältigt und emotional, dass ich ein Tränchen verdrücken musste.
 

Bei meiner ersten Begegnung mit Harry Potter war ich 11. Nun, 20 Jahre später, bin ich 31 und immernoch begeistert von der Geschichte, den Charakteren, der Welt und allem drum und dran. 

Die Erinnerungen an die Kinobesuche, die Bücher die magisch an meiner Türfalle erschienen und all die tollen Eindrücke in Orlando und England lassen die Begeisterung immer wieder aufleben. 

Wie J.K. Rowling einmal so schön gesagt hat: 

“Whether you come back by page or by the big screen, Hogwarts will always be there to welcome you home.”

(Frei übersetzt: «Egal ob du über die Seiten oder den Bildschirm zurückkehrst, Hogwarts wird immer da sein um dich zuhause willkommen zu heissen.»)

Text und Fotos Manuela Meier, Team Benutzung und Lektorate / ICT Support / Ausbildnerin


Samstag, 4. September 2021

Harry Potter und ich - Teil 1



csc - Das Interesse an den Büchern, Filmen und Games über den Zauberschüler Harry Potter, seine Freunde und das magische Internat Hogwarts ist ungebrochen. Gerade entdeckt wieder eine neue Generation von Kindern die Reihe für sich. Wir haben die Bände und Filme zwar alle mehrfach im Bestand, doch ist die Nachfrage erneut so hoch, dass Reservieren und Warten angesagt ist. 

Ich war bereits über 30, als das Phänomen Harry Potter in der Schweiz "einschlug" und habe es aus einer gewissen Distanz miterlebt. Bis heute bin ich Joanne K. Rowling dankbar dafür, in wie vielen jungen Menschen sie die Begeisterung für das Lesen geweckt hat und immer noch weckt.

Zwei meiner jüngeren Kolleginnen aus unserer Bibliothek haben sich bereit erklärt, ihre ganz persönliche Harry Potter Geschichte hier im Blog zu teilen. Mich persönlich haben diese beiden Beiträge tief berührt. Ist es nicht wunderbar, wie Geschichten Magie in unsere Leben bringen? Ich wünsche viel Spass bei der Lektüre!

Vera Probst schreibt:

Als ich zum ersten Mal von Harry Potter gehört habe, war ich 6 oder 7 Jahre alt. Es muss Ende der 90er Jahre gewesen sein. Eine Freundin meiner ältesten Schwester hat die ersten drei Bücher verschlungen und sie ihr wärmstens empfohlen. Da mein Vater sehr gerne liest und nicht vor Kinder- und Jugendliteratur zurückschreckt, hat er die ersten drei Bände gleich gekauft, für meine Schwestern, aber auch für sich selbst. Ich war damals noch zu klein um ein ganzes Harry Potter Buch alleine zu lesen. Aber meine Schwestern haben mir «Der Stein der Weisen» vorgelesen. Zuhause in einem von unseren Zimmern, draussen im Garten, auf dem Nesselboden (die Sesselistation bevor man auf den Weissenstein kommt) und an vielen anderen Orten. Ich war sofort angefixt. Magische Welten, Zauberei, Halbriesen und böse britische Lehrer haben mich schon immer fasziniert.

Als dann Ende 2001 der erste Film erschien habe ich mich dazu entschlossen, das Buch vorher noch alleine zu lesen und so ging meine Reise los. Begeistert vom ersten Buch und Film habe ich bald darauf Band 2 («Die Kammer des Schreckens») und Band 3 («Der Gefangene von Askaban») inhaliert. «Der Gefangene von Askaban» hat es mir besonders angetan. Ich kann mich an viele schlaflose Nächte erinnern, lesen solange es nur geht, die Nachtischlampe mit der Decke umhüllen, damit meine Eltern das Licht nicht sehen, am nächsten Tag meiner Schulkollegin jedes Detail erzählen. Spätestens bei diesem Band wurde mir klar, dass «Harry Potter» eine ganz besondere Buchreihe ist. Auch deswegen ist Band 3 bis heute (fast) mein liebster Teil der Reihe.

Darauf folgte Band Nummer 4. Zu dem Zeitpunkt als ich «Der Feuerkelch» las, konnte ich mit den langsam erwachenden Pubertätshormonen der Protagonisten noch nicht viel anfangen, dafür aber umso mehr mit der Geschichte, die stetig düsterer und beklemmender wurde. 

Die «Harry Potter»-Reihe hat mich nicht nur magische Welten kennenlernen lassen und meine Liebe zum Lesen intensiviert. Nein, ich habe mit ihr auch (zum Teil) gelernt mit meiner Ungeduld umzugehen. Drei lange Jahre mussten wir auf Band 5 warten. DREI JAHRE. Heute wäre dies nicht unbedingt angenehm, jedoch nicht dramatisch. Aber als Kind vergeht die Zeit so elend langsam, dass ich gar nicht wusste was ich tun oder lesen sollte. «Harry Potter» hat nämlich auch viele Kinder- und Jugendbücher für mich uninteressant gemacht. Dieser Sog, diese Dringlichkeit und die Dramatik konnte ich in anderen Büchern nicht finden. 

2003 erschien dann endlich Band Nummer 5. Ich war 10 Jahre alt und es gab nur ein Exemplar von «Der Orden des Phoenix» bei uns zuhause. Nach vielen Diskussionen und kleineren Streitereien haben meine mittlere Schwester und ich ausgehandelt, dass wir das Buch irgendwie gleichzeitig lesen. Sobald die Eine das Buch hingelegt hat, kam die Andere angerannt um weiterzulesen und so weiter und so fort. Oft bin ich in der Nacht aufgewacht, weil sie sich in mein Zimmer geschlichen hat, um das Buch zu holen. 

Die Wartezeit zwischen Band 5 und Band 6 erschien mir dann zum Glück etwas kürzer. Dieses Mal dauerte es nur zwei Jahre und die Zeit habe ich damit verbracht die ersten 5 Bände noch einmal zu lesen. Ausserdem habe ich mich auch langsam wieder für andere Fantasy-Reihen interessiert (Danke, «Bartimäus»!). Gelitten habe ich nur, als mein Vater die englische Ausgabe von «Der Halbblutprinz» las und wir noch eine gefühlte Ewigkeit auf die deutsche Übersetzung warten mussten. Als der Band dann erschien, durfte ich ihn zuerst lesen. Nach ein paar Tagen war ich fertig und hatte meinen neuen und bis heute bestehenden Lieblingsband gefunden. Warum mir «Der Halbblutprinz» am besten gefällt, weiss ich auch jetzt noch nicht genau. Wahrscheinlich war ich einfach überglücklich, dass ich mehr über meinen Lieblingszaubertranklehrer erfahren durfte.

2007 war es dann soweit. Der letzte Band erschien. Gekauft haben wir ihn am Freitag um Mitternacht in der Buchhandlung Lüthy. Der Deal mit meiner Schwester war, dass sie das Buch am Sonntag bekommt, bis dann musste ich es lesen. Die 752 Seiten habe ich an diesem Wochenende erledigt. Und dann war es vorbei. Ich war 14 Jahre alt und meine Reise mit den Harry Potter Büchern war zu Ende.  Nie mehr würde ich einen neuen Band öffnen, nächtelang mit müden Augen weiter und weiter und weiterlesen, nie mehr aufgeregt warten oder die Monate, Wochen und Tage zählen bis ein neuer Band erscheint. Die Bücher waren ausgelesen, der Zauber vorbei und das Erwachsenenleben stand vor der Türe. 

Wenn ich jetzt an meine Vergangenheit mit «Harry Potter» zurückdenke, bin ich froh, dass ich auf einige Bänder so lange warten musste. Hätte es alle Bücher schon gegeben, als ich 10 Jahre alt war, hätte ich sie in einem Rutsch durchgelesen. Aber ich hatte Zeit zu wachsen, zu reflektieren, mich weiterzuentwickeln, ich konnte die schon gelesenen Bücher noch einmal in Ruhe lesen und so viel mehr entdecken. Ich konnte mir den Kopf zerbrechen und Theorien entwickeln, wie es in den nächsten Büchern weitergehen könnte. Und vor allen Dingen konnte ich mit meinen Lieblingsfiguren zusammen älter werden und ich glaube was Schöneres kann in der Kinder- und Jugendliteratur nicht passieren.

PS: Mit 24 Jahren habe ich während einer Autofahrt von Solothurn nach Berlin dann noch Band 8 gelesen. Aber jede Erinnerung an «Das verwunschene Kind» wird erfolgreich verdrängt. 

Vera Probst, Team Benutzung und Lektorate / Öffentlichkeitsarbeit / in Ausbildung zur Fachfrau I+D

Klein-Vera kurz vor dem Abflug
Foto privat


Donnerstag, 15. Juli 2021

Mein Praktikum im Staatsarchiv Solothurn


Rafael schreibt


Ich durfte von meiner Ausbildung aus zwei verschiedene Praktika besuchen. Da Personen auf dem Beruf den ich lerne (also Fachmann Information und Dokumentation, kurz I+D) nicht nur in Bibliotheken, sondern auch in Archiven und Dokumentationsstellen arbeiten, sind die Praktika da, um praktische Erfahrung in allen drei Stellen sammeln zu können.

Und ich kam im Mai bis Ende Juni in den Genuss eines Praktikums im Staatsarchiv Solothurn. Der Lehrplan für das Praktikum deckt eine grosse Breite ab und die Zeit ist leider begrenzt und knapp. Doch habe ich das Praktikum keineswegs als stressig oder langweilig empfunden. Das Gelernte wurde mit mir sorgfältig angesehen und später auch noch kurz repetiert.

Auch wurden mir die Gefahren von Schimmel deutlich erklärt, da Schimmel sehr gesundheitsgefährdend ist.

Mein Arbeitsplatz gegen Ende des Praktikums

Ich durfte ein Teilbestand selber Vorerschliessen. (Bostitch und Büroklammern entfernen und die Dossier in säurefreie Mäppchen legen.) Auch durfte ich beim Erschliessen helfen, was auch recherchieren in Amtsdruckschriften einschloss. Und beim Akzessionieren einer Lieferung aus einem Amt konnte ich auch mitmachen. Auch die deutsche Kurrentschrift, eine sehr schöne Schrift, aber etwas schwer zu lesen, kann ich dank ihnen zum Grossteil entschlüsseln. Und am Ende meines Praktikums durfte ich eine kleine Führung machen an denen auch meine Ausbildnerin und meine Familie teilnehmen konnten. (Die Bilder stammen von den ausgestellten Dokumenten). Interessant zu wissen ist, dass das älteste Fragment, der Gelasius-Brief, stammt aus dem ende des 8. Jhd. (Angaben dazu aus: "Mitteralterliche Handschriften aus dem Staatsarchiv Solothurn von Ambros Kocher".)


 

Rathsmanual Sign: A1, 68
Sie zeigten mir auch wofür eine Fachperson I+D im Archiv eingesetzt werden kann. Das geht vom Planen einer geeigneten, geregelten Ablagestruktur für Ämter über Kontrollen in den Amtsarchiven ob die Dokumente richtig abgelegt und gelagert werden, bis hin zur Ablieferung ins Staatsarchiv. Ich selber durfte bei einer solchen Kontrolle und einer Vorbereitung zur Ablieferung dabei sein.



Ich empfand mein Praktikum in allen Bereichen als lehrreich, interessant und eine tolle Erfahrung, auf welche ich gerne zurückblicken werde. Ich danke allen vom Staatsarchiv Solothurn für die schöne Zeit die ich bei Ihnen verbringen durfte.

Rathsmanual Sign. A1, 358
Der Gelasius-Brief, Handschriftenfragmente, R1.3.192


Freitag, 21. Mai 2021

Was bewirkt eine Bibliothek wirklich?

"Ich komme in die Bibliothek und schaue, ob jemand da ist, den ich kenne. Ich mache das jeden Tag, statt nach Hause in ein leeres Haus zu gehen." Junge, 13jährig
Zitat mit Erlaubnis verwendet
 

csc - In Dänemark wurde eben eine Studie veröffentlich, mit der die Wirkung von öffentlichen Bibliotheken gemessen werden sollte. Die Resultate sind auch für uns sehr interessant und sie haben mich tief in meinem Bibliothekarinnen-Herzen berührt. So wichtig natürlich auch für uns Statistiken sind, vieles was wir bewirken lässt sich nicht so einfach mit Zahlen messen. 

Die Studie war ziemlich gross angelegt, und hat den Fokus vor allem auf vier Themen gerichtet:

  • Auf das Medienangebot, 
  • die Bibliothek als Ort, 
  • das Veranstaltungsprogramm 
  • und die Beratung. 

Bei der Umfrage wurden auch Menschen befragt, die die Bibliothek aktuell nicht benutzen, denn auch diese haben eine Meinung zur Institution.

Hier fasse ich die Resultate kurz zusammen, so wie ich sie verstanden habe:

  • Die Bibliothek ist ein Schutzraum (Haven) im Alltag, wo ich für mich alleine oder mit andern Zeit verbringen kann.
  • In der Bibliothek habe ich Zugriff auf glaubwürdige Informationen und das hilft mir dabei, kritisch über die Dinge nachzudenken.
  • Die Bibliothek gehört uns allen, und wir teilen sie und die Medien miteinander. Alle dürfen teilhaben, und es gibt keinen Konsumzwang.
  • In der Bibliothek lasse ich mich von Ideen inspirieren und ich werde motiviert, neue Dinge auszuprobieren.
  • Das Personal ist für mich das Gesicht der Bibliothek, ich kenne sie, und sie kennen mich.
  • Der Bibliothek und den Informationen die ich dort finde kann ich vertrauen.

Die Studie selbst und ganz viele Informationen dazu finden sich in diesem englischen Blog-Artikel von Christian Lauersen:

A haven in our community: The impact and value of public libraries